Was ist mit Max passiert? Früher war er einer von uns – jetzt ist er weg. Er ist immer mehr abgetaucht: Schule schwänzen, Treffen absagen, nur noch zocken. Dann dieser „Unfall“. Alle sagen: Pech. Seine Clique sagt: komisch. Fünf Freund:innen machen sich auf Spurensuche – und landen bei einem Game: Herkules.exe.
Echt und direkt: Dieses Stück entstand mit euch. Herkules.exe wurde nicht einfach ausgedacht – es ist aus echten Stimmen gewachsen. Mehr als 100 Jugendliche haben mit uns gesprochen: über Held:innen, Games, Songs und Social Media. Ihre Erfahrungen, Wörter und Ängste sind in die Figuren und Szenen eingeflossen. Darum klingt das Stück so nah: Die Dialoge, die Konflikte, die kleinen Ausreden und großen Entscheidungen sind von Jugendlichen erzählt – und für Jugendliche gedacht.
Worum’s geht – kurz und klar
Das Game wirkt zuerst wie ein cooler Zeitvertreib: krasse Level, heldenhafte Aufgaben. Doch Herkules.exe liest mehr als Highscores – es kennt heimliche Wünsche und spürt eure Ängste. Level für Level verschwimmt die Grenze zwischen Spiel und Realität. Schlaf? Weg. Freunde außerhalb? Scheint plötzlich nicht mehr so wichtig. Nur eines kann sie retten: ihre Freundschaft. Aber reicht Vertrauen gegen eine Welt, die dich fesselt?
Bühne & Technik – Game-Feeling live
Auf der Bühne verschmelzen reale Räume und Game-Levels: Projektionen, Sounddesign und Live-Action mixen sich zu schnellen, intensiven Szenen. Wir nutzen neueste Technik – inklusive Echtzeit-KI-Videogenerierung. Das heißt: Bilder und Spielwelten werden live erzeugt und reagieren in Echtzeit auf das Spiel der Schauspieler:innen. So werden innere Welten sichtbar und die Grenze zwischen Bildschirm und Bühne verschwimmt vor euren Augen.
Ton & Stil
Das Stück ist kein Moralvortrag. Es ist ein Thriller übers Erwachsenwerden mit Controller in der Hand – direkt, manchmal witzig, manchmal richtig unheimlich. Sprache und Situationen sind nah an der Lebenswelt von 10- bis 14-Jährigen.
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